Recht & Soziales

Das ist neu ab 1. Januar 2015

Stuttgart, 2. Januar 2015 - Mit dem Jahreswechsel ändert sich nicht nur die Jahreszahl sondern auch zahlreiche Gesetze und Verordnungen, die Verbesserungen für Menschen mit Behinderungen und deren Familien enthalten. Der Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg e.V. stellt Ihnen die wichtigsten Änderungen in der Pflegeversicherung (SGB XI) und in der Sozialhilfe / Eingliederungshilfe (SGB XII) in einem Überblick vor:
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ZusĂ€tzliche Betreuungsleistungen nach § 45 SGB XI fĂŒr Kinder

Nach den Richtlinien des GKV-Spitzenverbandes zur Begutachtung und Feststellung von PflegebedĂŒrftigkeit nach dem SGB XI gelten Besonderheiten bei der Feststellung einer erheblich eingeschrĂ€nkten Alltagskompetenz bei Kindern unter 12 Jahren (siehe Seite 105-111 der Richtlinien).
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Richtlinien zur Begutachtung von PflegebedĂŒrftigkeit

Hier finden Sie die Richtlinien des GKV-Spitzenverbandes zur Begutachtung und Feststellung von PflegebedĂŒrftigkeit nach dem SGB XI.
FĂŒr die Feststellung des Hilfebedarfs bei Kindern gelten Besonderheiten, die auf S. 57 Mitte - 63 Mitte nachzulesen sind.
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SGB V - Umfassender Anspruch auf hĂ€usliche Krankenpflege auch bei PflegebedĂŒrftigkeit

BSG, Urteil vom 17.06.2010 - Az: B 3 KR 7/09 R
2 Seiten - 46KB [PDF lesen]
 

SGB V - Elektrorollstuhl kann Teilhabe fördern

BSG, Urteil vom 12.08.2009 - Az: B 3 KR 8/08 R
2 Seiten - 46KB [PDF lesen]
 

SGB V - Die Ermöglichung des Fahrradfahrens gehört nicht zu den GrundbedĂŒrfnissen des tĂ€glichen Lebens

BSG, Urteil vom 12.08.2009 - Az: B 3 KR 11/08 R
1 Seite - 63KB [PDF lesen]
 

SGB XII - Konduktive Förderung nach Petö kann Leistung der Eingliederungshilfe sein

BSG, Urteil vom 29. September 2009 - Az: B 8 SO 19/08 R
2 Seiten - 47KB [PDF lesen]
 

SGB XI - Deckenliftanlage als Leistung der gesetzlichen Kranken- oder Pflegeversicherung?

BSG, Urteil vom 12.08.2009 - Az: B 3 P 4/08 R
3 Seiten - 53KB [PDF lesen]
 

Behinderungsbedingte Umbaumaßnahmen können steuerlich geltend gemacht werden

Urteil des Bundesfinanzhofs vom 22.10.2009 - Az. VI R 7/09
1 Seite - 42KB [PDF lesen]
 

Anspruch auf Kindergeld fĂŒr arbeitsloses behindertes Kind

BFH, Urteil vom 22. Oktober 2009 - Az: III R 50/078
1 Seite - 41KB [PDF lesen]
 

SGB V - Krankenkasse muss bei Hilfsmitteln die Wartungskosten tragen

BSG, Urteil vom 10.03.2010- Az: B 3 KR 1/09 R
1 Seite - 42KB [PDF lesen]
 

SGB XI - Berechnung der Mindestpflegezeit fĂŒr die Rentenversicherungspflicht

BSG, Urteil vom 05.05.2010 - Az: B 12 R 12/09 R
2 Seiten - 46KB [PDF lesen]
 

Workshop Kranken- und Pflegeversicherung von Georg Vogel anlÀsslich der EBT 2010

Hinweise zum Koalitionsvertrag - Aus dem Blickwinkel pflegerischer Aufgaben
Pflegeversicherung - Was gibt es an Neuigkeiten?
Krankenversicherung - Was ist neu bei der HĂ€uslichen Krankenpflege?
Fragen? - Was bliebt unklar oder unbeantwortet?
Workshop - 25 Seiten - 782KB [PDF lesen]
 

Neufassung der Richtlinie zur Erfassung einer erheblich eingeschrÀnkten Alltagskompetenz durch die SpitzenverbÀnde der Pflegekassen

"Menschen mit demenzbedingten FĂ€higkeitsstörungen, mit geistigen Behinderungen oder psychischen Erkrankungen haben hĂ€ufig einen Hilfe- und Betreuungsbedarf der ĂŒber den Hilfebedarf hinausgeht, der bei der Beurteilung von PflegebedĂŒrftigkeit im Sinne von § 14 SGB XI und § 15 SGB XI BerĂŒcksichtigung findet. FĂŒr ambulant gepflegte bzw. versorgte Versicherte mit erheblich eingeschrĂ€nkter Alltagskompetenz besteht ein - seit dem 01.07.2008 je nach Umfang des allgemeinen Betreuungsbedarfs gestaffelter - zusĂ€tzlicher Leistungsanspruch (§ 45b SGB XI). Mit dieser Leistung werden insbesondere fĂŒr die Pflegeperson/-en zusĂ€tzliche Möglichkeiten zur Entlastung geschaffen und fĂŒr Versicherte mit erheblich eingeschrĂ€nkter Alltagskompetenz aktivierende und qualitĂ€tsgesicherte Betreuungsangebote zur VerfĂŒgung gestellt."
Richtlinie - 10 Seiten - 101KB [PDF lesen]   Umsetzungsempfehlungen - 8 Seiten - 78KB [PDF lesen]
 

Gesetz zur Weiterentwicklung der Pflegeversicherung verabschiedet (Quelle: bvkm.de)

Am 14.03.08 hat der Bundestag die Pflegereform beschlossen. Das Pflege-Weiterentwicklungsgesetz (PfWG) soll zum 1. Juli 2008 in Kraft treten. Mit der Zustimmung des Bundesrates ist zu rechnen.
9 Seiten - 56KB [PDF lesen]
 

Verhinderungspflege auch im Ausland zulÀssig

LSG Baden-WĂŒrttemberg, Urteil vom 11.05.2007 Az: L 4 P 2828/06
Die Parteien streiten darĂŒber, ob die Pflegekasse im Rahmen der Verhinderungspflege die Kosten fĂŒr eine Freizeitmaßnahme in Österreich ĂŒbernehmen muss... 
2 Seiten - 60KB [PDF lesen]
 

Aufnahme von behinderten Kindern in einen Regelkindergarten

BVerfG, Beschluss vom 10.02.2006 - Az: 1 BvR 97/06
Mit einem Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung und einer Verfassungsbeschwerde wenden sich die im Jahr 2001 geborenen BeschwerdefĂŒhrerinnen - vertreten durch ihre Eltern - gegen ihre Nichtaufnahme in einen integrativen Regelkindergarten. Die BeschwerdefĂŒhrerinnen sind Zwillinge und leiden an der Glasknochenkrankheit.
(Quelle: Bundesvereinigung Lebenshilfe fĂŒr Menschen mit geistiger Behinderung e.V.)
2 Seiten - 92KB [PDF lesen]
 

Allgemeiner Aufsichts- und Betreuungsbedarf ist kein berĂŒcksichtigungsfĂ€higer Pflegebedarf

BSG, Urteil vom 01.09.2005 - Az: B 3 P 5/04 R
Streitig ist, ob die Voraussetzungen fĂŒr die GewĂ€hrung von Pflegegeld, hilfsweise Pflegesachleistungen vorliegen. Die 1967 geborene KlĂ€gerin leidet an einem genetisch bedingten Krankheitssyndrom, das sich durch Minderwuchs, hochgradige Fettleibigkeit sowie Verhaltensstörungen Ă€ußert. Die KlĂ€gerin ist als schwerbehindert mit einem GdB von 100 anerkannt. Trotz ihrer Behinderung hat sie den Beruf einer BĂŒrokauffrau ausgeĂŒbt. Sie bezieht jetzt Rente wegen ErwerbsunfĂ€higkeit und wohnt allein in einer Wohnung.
(Quelle: Bundesvereinigung Lebenshilfe fĂŒr Menschen mit geistiger Behinderung e.V.)
1 Seite - 33KB [PDF lesen]
 

Krankenkasse muss bei lebensbedrohlichen ZustÀnden Betreuung rund um die Uhr leisten

BSG, Urteil vom 10.11.2005 - Az: B 3 KR 38/04 R
Streitig ist der Umfang der Bewilligung von Behandlungspflege in Form der hĂ€uslichen Krankenpflege (§ 37 SGB V).
(Quelle: Bundesvereinigung Lebenshilfe fĂŒr Menschen mit geistiger Behinderung e.V.)
1 Seite - 44KB [PDF lesen]
 

Gesetzliche Voraussetzungen des Merkzeichens 'B' neugefasst

Entscheidungen des AG Flensburg vom 08.10.2003, Az: 67 C 281 /03, und des LG Flensburg vom 04.05.2004, Az: 7 S 189/03  (Quelle: Bundesvereinigung Lebenshilfe fĂŒr Menschen mit geistiger Behinderung e.V.)
1 Seite - 46KB [PDF lesen]
 

Leistungen der hÀuslichen Krankenpflege in WerkstÀtten können Krankenkassenleistungen sein

BSG, Urteil vom 10.1 1.2005 - Az: B 3 KR 42/04 R
Die 1983 geborene KlĂ€gerin wohnt zu Hause bei ihren Eltern und besucht tagsĂŒber eine Werkstatt fĂŒr behinderte Menschen (WfbM). Sie istmit einem Rollstuhlversorgt, in die Pflegestufe III eingestuft und hat zahlreicheGesundheitsstörungen, u.a. eine Blasen- und MastdarmlĂ€hmung. Die KlĂ€gerin ist viermal tĂ€glich auf eine Blasenentleerung mittels Katheters angewiesen, was ĂŒberwiegend durch ihre Mutter erfolgt, die auch ihre Betreuerin ist. Sie muss aber auch wĂ€hrend der Zeit ihres Aufenthaltes in der WfbM einmal tĂ€glich katheterisiert werden.  (Quelle: Bundesvereinigung Lebenshilfe fĂŒr Menschen mit geistiger Behinderung e.V.)
1 Seite - 34KB [PDF lesen]
 

Hilfsmittelversorgung im Rahmen der Gesetzlichen Krankenversicherung nur zur Sicherstellung der Bewegungsfreiheit im Nahbereich

BSG, Urteil vom 19.04.2007 - Az: B 3 KR 9/06 R
Der 1947 geborene KlĂ€ger leidet u. a. an Multipler Sklerose und ist gehunfĂ€hig. Da ihm das Verladen wegen Verschlechterung des Gesundheitszustandes nicht mehr möglich war, beantragte er den behinderungsgerechten Umbau seines PKW, um im Rollstuhl sitzend transportiert werden zu können. Dies sei fĂŒr seine Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und fĂŒr den Besuch von Ärzten und Therapeuten notwendig.
(Quelle: Bundesvereinigung Lebenshilfe fĂŒr Menschen mit geistiger Behinderung e.V.)
1 Seite - 46KB [PDF lesen]
 

Keine EinschrÀnkung des Wahlrechts bei ambulanten Pflegeleistungen

BSG, Urteil vom 24.05.2006 - Az: B 3 P 1/05 R
Das BSG hat mit dieser Entscheidung das Wahlrecht pflegebedĂŒrftiger Menschen, sich den Pflegedienst auch ĂŒberregional aussuchen zu können, in erfreulicher Deutlichkeit gestĂ€rkt. Keine EinschrĂ€nkung des Wahlrechts bei ambulanten Pflegeleistungen. (Quelle: Bundesvereinigung Lebenshilfe fĂŒr Menschen mit geistiger Behinderung e.V.)
1 Seite - 45KB [PDF lesen]
 

Abgrenzung der Leistungspflicht der Krankenversicherung und der Pflegeversicherung fĂŒr Hilfsmittel

BSG, Urteil vom 10.11.2005 - Az: B 3 P 10/04 R
Der KlÀger, der u. a. an Multipler Sklerose leidet und Leistungen aus der Pflegeversicherung nach der Pflegestufe II bezieht, begehrt von dem privaten Pflegeversicherungsunternehmen die Versorgung mit einem eigenbedienbaren Elektro-Rollstuhl. Der Beklagte lehnte dies ab und bot dem KlÀger an, ihm einen tariflichen Zuschuss bis zu 800 EURO als Leistung der privaten Krankenversicherung zu zahlen.
(Quelle: Bundesvereinigung Lebenshilfe fĂŒr Menschen mit geistiger Behinderung e.V.)
1 Seite - 44KB [PDF lesen]
 

Erfolgreiche Verfassungsbeschwerde gegen die Verweigerung einer Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung

BVerfG, Beschluss vom 6.12.2005 - Az: 1 BVR 347/98
Der KlĂ€ger begehrt die Erstattung der Behandlungskosten fĂŒr eine sog. neue Behandlungsmethode. Im Juli 1992 wurde bei ihm eine Muskeldystrophie Typ Duchenne diagnostiziert. Er wurde durch einen Arzt fĂŒr Allgemeinmedizin mit folgenden Maßnahmen behandelt: Therapie mit Thymuspeptiden, Therapie mit Zytoplasma gesunder Muskelzellen, biophysikalische Therapie mit hochfrequenten Schwingungen (Bioresonanztherapie) und homöopathische Therapie. HierfĂŒr wandten die Eltern einen Betrag von etwa 10.000 DM (ca. 5.300 EURO) auf.
(Quelle: Bundesvereinigung Lebenshilfe fĂŒr Menschen mit geistiger Behinderung e.V.)
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Versorgung mit einem Liegedreirad anstelle eines Rollstuhls

BSG, Urteil vom 24.05.2006 - Az: B 3 KR 16/05 R
Die 1961 geborene KlĂ€gerin leidet an Multipler Sklerose und kann mit Gehhilfen noch etwa 200 mtr. selbststĂ€ndig gehen. Ihren Antrag, sie mit einem Ă€rztlich verordneten Liegedreirad zu versorgen, lehnte die Krankenkasse ab. Das BSG hat alle vorinstanzlichen Entscheidungen aufgehoben und die Krankenkasse verurteilt, die anteiligen Kosten fĂŒr die behinderungsgerechte Zusatzausstattung bzw. UmrĂŒstung des Liegedreirads zu ĂŒbernehmen.
(Quelle: Bundesvereinigung Lebenshilfe fĂŒr Menschen mit geistiger Behinderung e.V.)
1 Seite - 53KB [PDF lesen]
 

Votja-Liege Als Hilfsmittel der Krankenversicherung

BSG, Urteil vom 03.08.2006 - Az: B 4 KR 25/05 R
Der KlĂ€ger leidet seit seiner Geburt irn April 2002 an Spina bifida, einer Erkrankung des RĂŒckenmarkkanals, die neben Ă€rztlicher Behandlung seit dem 2. Lebensmonat zweimal wöchentlich eine Vojta-Therapie sowie zwei- bis fĂŒnfmal tĂ€glich Übungen durch die Mutter des KlĂ€gers erforderlich macht. Der behandelnde Kinderarzt verordnete eine elektrisch höhenverstellbare Vojta-Liege zum Preis von etwa 3.000 EURO, die im Hilfsmittelverzeichnis der Krankenkassen nicht aufgefĂŒhrt ist.
(Quelle: Bundesvereinigung Lebenshilfe fĂŒr Menschen mit geistiger Behinderung e.V.)
1 Seite - 54KB [PDF lesen]
 

Keine Anrechnung von Kindergeld bei der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung

BSG, Urteil vom 08.02.2007 Az: B 9b SO 5/06 R
Die KlĂ€gerin erhĂ€lt Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung gemĂ€ĂŸ §41 ff. SGB XII (Sozialhilfe). Sie lebt in Haushaltsgemeinschaft mit ihren Eltern und entrichtet fĂŒr die von ihr genutzten RĂ€ume einen Mietzins von 160 Euro monatlich. Bei ihr sind ein GdB in Höhe von 100 und die Merkzeichen 'G', 'Hu', 'RF' und 'aGL' festgestellt...  
3 Seiten - 96KB [PDF lesen]
 

Bundesgericht bestĂ€tigt: Pflege auch außerhalb der Wohnung

FĂŒr eine möglichst weitgehende Auslegung des nicht eindeutigen Gesetzestextes haben sich die Richter des Bundessozialgerichts (BSG) entschieden: HĂ€usliche Krankenpflege kann auch außerhalb der Familienwohnung erbracht werden (Az.:B 3 KR 13/02), urteilten sie und wiesen die Revisionsklage der Ortskrankenkasse Brandenburg zurĂŒck. Im Vorfeld hatte bereits das Landessozialgericht Brandenburg die Kasse in die Schranken verwiesen - der gleichen Argumentation folgte das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen in einem Ă€hnlich gelagerten Fall (Az: L 5 KR 116/01)

Ausschlaggebend fĂŒr die Richter war, dem pflegebedĂŒrftigen KlĂ€ger - einem ZehnjĂ€hrigen - eine möglichst große Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. HĂ€usliche Krankenpflege, die auf die Sicherung der Ă€rztlichen Behandlung abzielt, sei daher nicht an dessen Wohnhaus gebunden. Die Krankenkasse muss auch fĂŒr die Pflegeleistungen bezahlen, die in einer KindertagesstĂ€tte und in der Schule anfallen.
(Quelle: Pflege intern Ausgabe 24/2002  )
 

Anspruch eines Kindes auf die Versorgung mit einem behindertengerechten Dreirad

Der KlĂ€ger begehrt von der beklagten Krankenkasse die Versorgung mit einem behindertengerechten Dreirad. Einen Antrag auf KostenĂŒbernahme fĂŒr ein behindertengerechtes Fahrrad lehnte die beklagte Krankenkasse ab, weil es sich hierbei um einen allgemeinen Gebrauchsgegenstand des tĂ€glichen Lebens handele. Der Widerspruch blieb erfolglos. In einem Revisionsverfahren am 23. Juli 2002 stellte das Bundessozialgericht fest (AZ.: B 3 KR 3/02 R), dass der KlĂ€ger einen Anspruch auf Versorgung mit dem von ihm begehrten Therapie-Dreirad als Hilfsmittel hat.
1 Seite - 6KB [PDF lesen]
 

KostenĂŒbernahme der Schulbegleitung eines Kindes mit Tracheostoma

Am 21.11.02 erging ein Urteil des Bundessozialgerichtes mit Az.: B 3 KR 6/02 R zur KostenĂŒbernahme der Betreuungsperson eines Schulkindes mit Tracheostoma. In dem Revisionsverfahren stritten die Beteiligten (Betriebskrankenkasse als Beklagte und eine klagende Stadt als KlĂ€gerin) um die Erstattung von Kosten, die die KlĂ€gerin ( als TrĂ€gerin der Sozialhilfe) fĂŒr Maßnahmen der Behandlungspflege wĂ€hrend des Schulbesuches eines Kindes mit Tracheostoma aufgewendet hatte.
1 Seite - 7KB [PDF lesen]
 
 
   Ratgeber

Vortrag 'Multiresistente Keime' von Paul Diesener anlÀsslich der EBT 2010

Stichworte: Fieber, Kokken, steril, Isolation, Kittel, sauber, Resistenz, Koli, Dreck, Antibiotika, MRSA, Infektion
[11 Seiten - 346kB [PDF lesen]

 

Vortrag 'Gailinger Konzept zur Diagnostik und Therapie von Schluckstörungen.' - Schluckanbahnung von Christina Rauber u. Paul Diesener anlÀsslich der EBT 2010

Richtig oder falsch. Wie wĂŒrden Sie entscheiden?
- Wer aspiriert darf nichts essen?
- Wer nichts isst, verlernt das Schlucken?
- Eine fehlende Schluckmotorik ist gefÀhrlich?
- Im Schlund beginnt der Verdauungstrakt?
- Sollten Schluckstörungen behandelt werden?
12 Seiten - 2793KB [PDF lesen]

 

Leitfaden der Konduktiven Förderung nach András Petö anlĂ€sslich der EBT 2010

Der ungarische Neurologe, PĂ€dagoge und Schriftsteller Prof. Dr. András Petö entwickelte in den fĂŒnfziger Jahren des 20. Jahrhunderts speziell fĂŒr Menschen mit HirnschĂ€digungen ein komplettes und Ă€ußerst komplexes Fördersystem: die Konduktive Förderung. Dieses wurde von ihm bzw. nach seinem Tod von seinen Kollegen in der
Praxis weiterentwickelt. Sie ist seit mehreren Jahrzehnten eine der erfolgreichsten Rehabilitationsmaßnahmen fĂŒr Zerebralparese. Leider ist die Konduktive Förderung in Deutschland noch sehr wenig verbreitet.
11 Seiten - 77KB [PDF lesen]

 

Pflegeratgeber Tracheotomie

Dieser Pflegeratgeber richtet sich im Einklang mit den Zielen der Stiftung NOAH speziell an die Eltern und Betreuer tracheotomierter Kinder. Obwohl der Großteil der hierin enthaltenen Informationen fĂŒr Tracheotomiepatienten aller Altersgruppen relevant sein dĂŒrfte, gibt es durchaus Differenzen zwischen Kinder- und Erwachsenenpflege. Pfleger erwachsener Patienten sollten daher unbedingt auch alternative Informationsquellen zu Rate ziehen, um festzustellen, ob ihnen gegebenenfalls weitere Optionen offen stehen.
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Rechtsratgeber 'Mein Kind ist behindert - diese Hilfen gibt es' (Quelle: bvkm.de)

FĂŒr behinderte Menschen und ihre Familien gibt es eine Vielzahl von Leistungen sowie anderen UnterstĂŒtzungsmöglichkeiten.Da diese nicht in einem einzigen Gesetz sondern in vielen verschiedenen Gesetzen geregelt sind, wirkt das Recht der behinderten Menschen oftmals unĂŒbersichtlich und schwer verstĂ€ndlich. Dies fĂŒhrt hĂ€ufig dazu, dass Betroffene ihre rechtlichen Möglichkeiten nicht ausschöpfen. Die vorliegende BroschĂŒre will daher einen Überblick ĂŒber die Leistungen geben, die behinderte Menschen und ihre Familien beanspruchen können. Sie ist als erste Orientierungshilfe gedacht und erhebt deshalb keinen Anspruch auf VollstĂ€ndigkeit. Am Ende der Kapitel werden teilweise Hinweise auf weiterfĂŒhrende Mer blĂ€tter, BroschĂŒren und BĂŒcher gegeben. Die Bestelladressen fĂŒr diese Literatur finden Sie im Anhang der BroschĂŒre.
27 Seiten - 1,1MB [PDF lesen]
 
 
   MerkblĂ€tter

Steuermerkblatt fĂŒr Familien mit behinderten Kindern

(Quelle: bvkm.de)
Dieses Merkblatt soll Ihnen dabei helfen, die Steuervorteile, die Ihnen als Eltern behinderter Kinder oder als selbst Betroffene zustehen, geltend zu machen. NatĂŒrlich kann es keine Beratung im Einzelfall ersetzen. Seine Aufgabe ist es, Sie beim AusfĂŒllen der EinkommensteuererklĂ€rung zu begleiten.
21 Seiten - 148KB [PDF lesen]
 

Merkblatt zum persönlichen Budget von Menschen mit Behinderung

(Quelle: bvkm.de)
Seit dem 1. Juli 2004 können Menschen mit Behinderung ĂŒberall in Deutschland Leistungen in Form eines Persönlichen Budgets erhalten. Das Persönliche Budget wird nur auf Antrag gewĂ€hrt. Niemand ist gezwungen, ein Persönliches Budget in Anspruch zu nehmen. Wird das Persönliche Budget bewilligt, bekommt der behinderte Mensch einen Geldbetrag in die Hand, mit dem er sich die Hilfe, die er benötigt, selber einkaufen kann. Damit wird ihm die Möglichkeit eröffnet, selbstbestimmter zu leben.
18 Seiten - 116KB [PDF lesen]
 

Vererben zugunsten behinderter Menschen

(Quelle: bvkm.de)
Bei der Gestaltung eines Testaments zugunsten eines behinderten Menschen greifen erbrechtliche und sozialhilferechtliche Aspekte ineinander. Dadurch ist die Materie sehr komplex und oftmals schwer verstĂ€ndlich. Da die Vorschriften und Prinzipien, die im einzelnen zu berĂŒcksichtigen sind, nicht jedermann gelĂ€ufig sind, werden einige GrundzĂŒge des Erb- und Sozialhilferechts zunĂ€chst im ersten und zweiten Kapitel allgemein erlĂ€utert. Anschließend wird im dritten Kapitel erklĂ€rt, wie ein sogenanntes 'Behindertentestament' konkret zu gestalten ist.
25 Seiten - 160KB [PDF lesen]
 
 

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